Bremerhaven: 26 Millionen Euro für die Sanierung des Verbindungskanals

Senat stellt Mittel bereit, IPA-Vertrag soll am 20. August unterschrieben werden

Der Senat hat in seiner Sitzung am Dienstag, 18. August 2026, rund 26 Millionen Euro für die Sanierung des Verbindungskanals in Bremerhaven bereitgestellt. Nach Angaben aus der Mitteilung kann damit nun die konkrete Umsetzung des Vorhabens beginnen.

„Dank dieser Entscheidung können wir jetzt in die konkrete Umsetzung der Sanierung starten“, erklärte Stadtrat Martin Günthner, der den Magistrat bei der Senatssitzung vertreten hat.

Die Sanierung des Verbindungskanals zwischen dem Alten und dem Neuen Hafen soll nach dem sogenannten Integrierte-Projekt-Allianz-Verfahren, kurz IPA, erfolgen. Nils Schnorrenberger, Geschäftsführer der BEAN, kündigte an, dass am Donnerstag, 20. August, der IPA-Vertrag unterschrieben werden soll. Anschließend solle gemeinsam mit den beauftragten Unternehmen die Ausgestaltung der Sanierung beginnen.

Nach Angaben der Mitteilung muss der Verbindungskanal saniert werden, weil die Holzbohrmuschel die Kajen so beschädigt hat, dass derzeit keine Standsicherheit mehr gegeben ist. Die Planungen für die Sanierung seien bereits seit Monaten abgeschlossen. Mit dem Senatsbeschluss sei nun auch die Finanzierung geklärt, so Günthner.

Die Mittel stammen aus dem Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz, kurz LUKIFG. Aus dem Landesanteil stellt der Senat rund 26 Millionen Euro zur Verfügung. Der Magistrat Bremerhaven hatte die Bereitstellung der Mittel aus dem kommunalen Anteil dieses Topfes in Höhe von 6,5 Millionen Euro bereits im Mai beschlossen.

Parallel zur Aufsetzung des IPA-Verfahrens soll nun der Plangenehmigungsantrag gestellt werden. Nach Angaben von Schnorrenberger ist vorgesehen, im Frühjahr 2027 mit den Arbeiten zu beginnen.

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