Einfache Sprache

Zwölfter Tag der Stadtgeschichte in Bremerhaven mit Spurensuche zu Orten der NS-Zeit

Termin und Anlass

Am Donnerstag, 17. September 2026, findet in Bremerhaven der „Tag der Stadtgeschichte“ statt.

Der Termin findet zum zwölften Mal statt.

Der Termin wurde in diesem Jahr vorverlegt.

Der Freitag, 18. September 2026, hat eine Berufsinformationsmesse in Bremerhaven.

Viele Schulen nehmen an der Berufsinformationsmesse teil.

Darum verlegt die Stadt den „Tag der Stadtgeschichte“ auf den Donnerstag.

Schulprojekt als Mittelpunkt

Im Mittelpunkt steht ein Schulprojekt des Schulzentrums Geschwister Scholl Gymnasium Oberstufe.

Das Projekt trägt die Bezeichnung Schulzentrums Geschwister Scholl Gymnasium Oberstufe.

Das Projekt wirkt unter der Abkürzung Schulzentrum Geschwister Scholl GyO.

170 Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler präsentieren die Ergebnisse.

Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler besuchen die Präsentationen.

Die Schülerinnen und Schüler kommen aus allen zehnten Klassen der Bremerhavener Schulen.

Die Teilnehmenden präsentieren 48 Orte.

Die 48 Orte zeigen Geschichte der NS-Zeit in Bremerhaven.

Der „Tag der Stadtgeschichte“ lädt auch die Öffentlichkeit ein.

Die Öffentlichkeit kann zwischen 10.00 und 13.00 Uhr auf Spurensuche gehen.

Die Spurensuche findet an verschiedenen Plätzen statt.

Die Spurensuche findet auch vor und in Gebäuden statt.

Hintergrund und Ziele

Grundlage für das Projekt ist ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung.

Der Beschluss stammt aus dem Jahr 2014.

Der Beschluss bezieht sich auf den 70.

Jahrestag der Bombardierung Bremerhavens.

Am Abend des 18. September 1944 bombardierten alliierte Bomber die Stadt.

Die Bomben trafen das Stadtzentrum und Geestemünde.

Die Bombardierung verursachte große Zerstörungen.

Bei den Angriffen starben mehr als 600 Menschen.

Etwa 1.900 Bewohnerinnen und Bewohner wurden verletzt.

Der „Tag der Stadtgeschichte“ erinnert an diese Bombardierung.

Der Gedenktag fördert auch das Lernen an Schulen.

Das Lernen bezieht sich auf das Scheitern der Demokratie 1933.

Das Lernen bezieht sich auch auf den Weg in den Holocaust.

Das Lernen bezieht sich auch auf den Zweiten Weltkrieg.

Das Projekt gilt als bundesweit einmalig.

2016 erhielt das Projekt den Hildegard-Hamm-Brücher-Preis.

Der Preis wird von der Stiftung „Demokratisch handeln“ vergeben.

Organisation und Beteiligte

Der Gedenktag wird vom Schulamt organisiert.

Der Gedenktag wird von den drei Oberstufenzentren durchgeführt.

Das Stadtarchiv unterstützt die Organisation.

Die Landeszentrale für politische Bildung beteiligt sich an der Organisation.

Das Historische Museum Bremerhaven beteiligt sich an der Organisation.

Vereine und Initiativen unterstützen das Projekt.

Glaubensgemeinschaften unterstützen das Projekt.

Viele ehrenamtlich Engagierte aus Bremerhaven unterstützen das Projekt ebenfalls.

Am 17. September 2026 wirken Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler mit.

Sie kommen aus dem Schulzentrum Geschwister Scholl GyO.

Das Vorbereitungsteam bereitete sich vier Tage lang vor.

Die Vorbereitung geschah in Kleingruppen.

Die Gruppe sichtete Literatur- und Quellenmaterial.

Die Gruppe sprach mit Themenpatinnen und Themenpaten.

Die Gruppe erarbeitete eine Präsentation.

Die Hochschule Bremerhaven stellte dafür Räumlichkeiten zur Verfügung.

Bei der Durchführung sind Auszubildende des Magistrats der Stadt Bremerhaven beteiligt.

Neu ist ein Social-Media-Team.

Die Landeszentrale für politische Bildung leitet das Social-Media-Team an.

Das Social-Media-Team ist in die Schulungstage integriert.

Das Team dokumentierte die Schulung.

Das Team erstellte auch eigene Reels.

Die Reels behandelten zentrale Themen der NS-Geschichte.

Ausgewählte Orte im Stadtgebiet

Für den „Tag der Stadtgeschichte“ wählte das Vorbereitungsteam 48 Orte aus.

Die Orte verknüpfen sich mit Ereignissen der NS-Zeit.

Jeder Ort steht stellvertretend für ein Thema.

Der Gedenkstein für die Synagoge an der Schulstraße steht.

Er steht für die Reichspogromnacht 1938.

Der Stolperstein in der Spadener Straße steht.

Er steht für Medizinverbrechen.

Das Busse-Denkmal an der Alten Geestebrücke steht.

Es steht für Massenveranstaltungen.

Das Busse-Denkmal an der Alten Geestebrücke steht.

Es steht auch für den Göring-Besuch 1936.

Einige Orte thematisieren das Danach.

Einige Orte thematisieren die Aufarbeitung.

Am Rickmerstor vor dem Jobcenter steht die Biografie von Folkert Potrykus.

Sie steht im Mittelpunkt.

An der Hanukia vor der Großen Kirche stellt das Projekt die Frage.

Die Frage lautet „Schon wieder?“.

Die ausgewählten Orte liegen über das gesamte Stadtgebiet verteilt.

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum stellt eine digitale Karte online.

Die Karte zeigt alle Stationen.

Sie zeigt Themen für den 17. September 2026.

Die digitale Karte ist unter https:/map.dsm.museum/karte/50-orte/ verfügbar.

Besuche durch Stadtvertreter

Stadtrat Prof.

Dr.

Hauke Hilz besucht die Stationen.

Hauke Hilz ist Dezernent für Schule und Kultur.

Stadtverordnetenvorsteher Torsten von Haaren besucht die Stationen.

Beide besuchen die Stationen am 17. September 2026.